seit vielen Jahren zählt ja der Wachau Radmarathon für einige ULC Athleten schon zum Fixtermin - 2026 war die Veranstaltung ausgebucht, Nachnennung war nicht mehr möglich.
Krone Champions Radmarathon 200km 3.300HM
Florian Schabes: hatte nur 3 Wochen Regeneration nach dem 200er am Mondsee. Als Vorbereitung für den Kitzbüheler RM (216km, 4600HM) Anfang September nahm er auch die 200km mit 3300HM in der Wachau mit. 2025 hatte er 2x einen Platten und kam erst nach 8:41Std ins Ziel - 2026 lief es besser, ein paar Mal aus der Gruppe rausgefallen aber immer wieder ran gekommen, sehr hohes Tempo, habe richtig Körner investieren müssen - in Maria Langegg hats mich dann erwischt, Krämpfe in beide Oberschenkel aber voll zufrieden.
163. Florian Schabes 07:20:52
Raiffeisen Power Radmarathon 103,5km 1.000HM
Gerhard Nichtawitz: Der Wachauer Radmarathon begann mit einem eher unrhythmisch und hektischen Rennverlauf im Fahrerfeld . Auf den ersten 24 Kilometern bis Mühldorf blieb das Feld komplett geschlossen.
Ab Mühldorf wurde das Tempo deutlich verschärft. Bis zum Anstieg nach Maria Langegg bei Kilometer 75 konnte ich im ersten großen Feld mitfahren. Mit einem Durchschnittstempo von 35 km/h errichte ich den Fuß zum Anstieg hinauf nach Maria Langegg.
Am Anstieg nach Maria Langegg musste ich das Tempo reduzieren und das Feld ziehen lassen, um aufkommenden Krämpfen vorzubeugen. Kurz vor der Kuppe beim vorletzten Anstieg schloss mein Freund vom RSC Krems zu mir auf. Gemeinsam gelang es uns, den Rückstand zu einer kleinen Verfolgergruppe zu schließen. In dieser Gruppe arbeiteten wir gut zusammen und konnten das Rennen schließlich gemeinsam erfolgreich in 3:13:33 Std auf Platz 237 beenden.
Wachau Light Radmarathon 53,2km 500HM
Christian Kraus: hatte 2026 eigentlich die Mitteldistanz am Programm, aber nach dem misslungenen 200er am Mondsee mit der Gürtelrose hatte ich mich sofort auf die Kurzdistanz umgemeldet, aber auch diesen Startplatz hätte ich abgegeben um mich länger zu schonen - leider wollte ihn niemand. Da ich mich körperlich wieder gut fühlte, ging ich auch an den Start. ich wusste aus 2025, ca. 46min Vollgas (das sollte drinnen sein) bis Maria Langegg und dann rollt man neben der Donau wieder retour. Genau so war es auch - gleich beim 1. Anstieg in eine Gruppe eingereiht und diese mit viel Glück bis Langegg gehalten, beim vorletzten Schupfer war ich schon draußen aber schaffte den Anschluss nochmals. Neben der Donau wurde dann wieder getrödelt, trotzdem holten wir eine noch langsamere Gruppe ein - in Summe ca. 20 Fahrer*innen mit den 2 schnellsten Damen, das übliche Spiel - vorne wechselten sich 2,3 ab - weil die Nachfolgenden nicht im Wind fahren wollten, andere die wollten und konnten kamen nicht nach vorne. In Rossatzbach wurde es mir dann zu langweilig, setzte mich nach vorne und forcierte das Tempo bis Mautern - dann kamen plötzlich alle nach vorne um eine gute Ausgangsposition für den Zielsprint zu haben. Bei der 1000m Marke zog ich von vorne nochmals an um in den Kurven vor der Zielgeraden alleine zu sein. Für einen Zielsprint reichte dann die Kraft nicht mehr, aber ich konnte entspannt finishen.
Novovesky Karl: auch er meldete sich auf die kurze Distanz um, da die Wettkampflust nach dem Mondsee ein wenig weg war. Ziel war endlich auf der Kurzen einen 30er Schnitt zu fahren. Trotz schnellen Beginn gelang ihm ein gutes Rennen und mit 1:45 Std war er dann mit 30,xx Schnitt hoch zufrieden.
42. Christian Kraus 1:31:30 M55/6
130. Karl Novovesky 1:45:10
Amsüß Alois war auf der Strecke und später auch im Ziel, anschließend noch in Langenlois beim STart der Tour of Austria.