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Union Leichtathletik Club Horn

Berichte

Linz-Lauf

17.04.2010 von: Friedrich Hirschböck

In Linz beginnts - Linz Marathon als Familienerlebnis

Mit fast 15000 Startern ist der Linz Marathon angeblich nach Wien die zweitgrösste Laufveranstaltung Österreichs.
Im Februar fassten wir den Entschluss, uns als Familienstaffel der Marathon-Herausforderung zu stellen. Wir - meine Frau Fiona, Jhg xx, Thomas Jhg 91, Philip Jhg 96 und ich, Jhg 60 nahmen als eine von beinahe 500 Staffeln an dieser gut organisierten Großveranstaltung teil. Hier ein kurzer Erlebnisbericht.

Start am 11.April um 0900 Uhr auf der Autobahnbrücke der A7 über die Donau nach Norden. Wetter wechselhaft und kühl (6-8 Grad). Startläuferin Fiona, erste Teilstrecke 8,7 km. Der Start erfolgt gemeinsam mit Inline-Skatern, Viertelmarathon, Halbmarathon, Marathon und Staffelmarathon-läufern. Wenn sich gleichzeitig ca. 13000 Läufer auf die Strecke begeben ist das schon beeindruckend. Fiona läuft trotz des doch erheblichen Gedränges am Start einen konstanten 5er Schnitt und übergibt nach 8,7 km und 44 Minuten das Staffelband an mich. Ich darf natürlich die längere Teilstrecke (14 km) laufen und kämpfe mich im Feld um einige hundert Läufer nach vorne. Die Strecke führt von Steyregg entlang der Donau wieder zurück in das Stadtzentrum, die Absperrung und Streckenmarkierungen sind vorbildlich und die Stimmung ist trotz des kühlen Wetters großartig. Nach 58 Minuten übergebe ich in der Nähe vom Brucknerhaus an Thomas, der 12 km zu absolvieren hat. Obwohl er nicht unbedingt ein Trainingsweltmeister ist, spult er die dritte Teilstrecke recht sourverän ab.  Nur die Laufschuhe wollen sich nicht so richtig an seine Füße anpassen und als sich die erste Blase ankündigt, zieht er nach 8 km kurzerhand die Schuhe aus und läuft die letzten 4 km barfuß. Unter diesen Umständen sind 65 Minuten für 12,7 km eigentlich beachtlich. Bei der letzten Übergabe an Philip versperren hunderte Zuschauer die Sicht und erst nach einer kurzen Suchaktion gelingt die Übergabe. Philip hat das schönste Teilstück von km 35,5 bis ins Ziel zu laufen und kann die tolle Stimmung in der Innestadt so richtig genießen. Unter Beifall von hunderten Zuschauern läuft er nach 3 Stunden und 23 Minuten als 100. Staffel im Ziel. Gerade rechtzeitig, da wenige Minuten danach ein ordentlicher Regenguss mit Graupelschauer Läufer und Zuschauer ordentlich durchnässt.
Der Ausflug nach Linz zum ausgezeichnet organisierten Linz-Marathon war eine Reise wert und es ist gar nicht unwahrscheinlich, dass die Langthalers 2011 wieder am Start sind.
Die Ergebnisse sind unter http://www.linz-marathon.at aufrufbar. Sieger im Marathon wurde übrigens der Keniate Mbote Jason in 2:13:20, Siegerin als Gesamt 6. (!!!) Eva Maria Gradwohl in 2:34:10, die damit gleichzeitig das Olympialimit schaffte. Den Halbmarathon gewann der Österreicher Martin Pröll in 1:04:22, hier belegte Erich Scharf (LTU Waidhofen) in 1:19:28 den 35. Platz.

Ein Bericht von Franz Langthaler

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